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Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

Ein Beruf mit Zukunft

Was machen Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice?

Fachkräfte arbeiten mit hochmoderner Kamera- und Robotertechnik

    

Sie schauen nicht in die Röhre, aber in Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen. Im Rohr- und Kanalservice passiert das durch Inspektionsgänge und mit ferngesteuerten Spezialkameras. Die Fachkräfte kontrollieren die Netze und Systeme auf Ablagerungen und Verunreinigungen sowie auf Schäden z. B. durch Wurzeln, Frost oder Erdbewegungen. Undichte Stellen werden mit den jeweiligen Werkstoffen, wie z. B. Kunstharz abgedichtet. Dabei setzen sie auch ferngesteuerte Roboter ein. Im Industrieservice kontrollieren und reinigen sie auch Abfüllanlagen, Gär- und Flüssigkeitsbehälter sowie Pumpen und Tanks.

Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice

  • planen, überwachen, steuern und dokumentieren technische Abläufe
  • reinigen industrielle oder abwassertechnische Anlagen unter besonderer Berücksichtigung des Arbeits- und Umweltschutzes
  • wirken bei der fachgerechten Entsorgung von Rückständen mit
  • bedienen Maschinen, Anlagen und Geräte und warten sie
  • beseitigen Störungen und Schäden
  • überwachen und dokumentieren die Einhaltung rechtlicher Anforderungen

Die Ausbildung wird in einem der Schwerpunkte angeboten:

  • Rohr- und Kanalservice
  • Industrieservice

Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice arbeiten für...

  • Unternehmen des Rohr- und Kanalservices sowie der Industriereinigung und Wartung

Bewerber sollten ...

  • technisches Verständnis haben und
  • sicherheits- und umweltbewusst arbeiten können

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Einsatz mit mobiler Kameratechnik

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach gehts weiter, beispielsweise als Städtereinigungsmeister. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.:

  • Altlasten
  • Abwassertechnik
  • Kompostierung
  • Wasseranalytik

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich, u.a.:

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich, u.a.:

  •  Dipl.-Ingenieur/-in Umwelttechnik

Weitere Informationen beim Bundesinstitut für Berufsbildung und in der WIKIPEDIA